• English

Diese Seite im Infokorb merken Infokorb

Noch keine Seiten vorgemerkt.

Das Netzwerkkonzept

Bei einem zentralen Ansatz des Netzwerks IBP wird über ein neuartiges Verfahren, der sog. "Sequentiellen Enzymatischen Hydrolyse" (SEH) versucht, alle Bestandteile von Biomasse hintereinander in reine Stoffströme zu trennen. Die so gewonnenen Zwischenprodukte (Biogene Building Blocks) sollen dann über verschiedene biotechnologische Wege, wie anaerobe Fermentation, "metabolic engineering", "in process chemistry", kostengünstig und umweltfreundlich zu Basischemikalien veredelt werden. Anfallende Reststoffe können dann noch der Bioenergiegewinnung zugeführt werden. Durch diese integrierte Verwertung der Biomasse entstehen ökonomische, agrarwirtschaftliche und ökologische Vorteile, also eine höhere Wertschöpfung, Unterstützung und Weiterentwicklung der ländlichen Gegenden sowie weniger Abfall.

Mit neuen Partnern gewinnt ein Netzwerk auch immer neue Ideen. Zum ursprünglichen IBP-Konzept ist somit als Zielsetzung auch die Verwertung von pflanzlichen Proteinen, Lignin und sekundären Pflanzenstoffen sowie von nicht-pflanzlichen Biomaterialien hinzugekommen. Diese Ausgangsmaterialien können und sollen biotechnologisch zu Bestandteilen von Farben und Lacken, Schmierstoffen, Klebern, Leichtbaumaterialien sowie zu Bioplastik und Textilien verarbeitet werden.

  • Seite drucken